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Grüße aus dem Wochenbett- Woche 3

Wochenbett-Woche 3: Von 3-Monats-Koliken und Bauchschmerzen

Vorbei waren die ruhigen Nächte und Tage, denn ab der dritten Woche und dem dritten Tag ging es bei Miss Maus los mit den ersten Koliken. Niemals werde ich vergessen, wie ich nachts vom Mark und Bein durchdringenden Schrei meiner Tochter wach wurde. Trotz wippen, rumlaufen, vorsingen, schaukeln, eng an die Brust drücken etc., konnte ich einfach keine Position finden, in der sie sich wieder beruhigen ließ. Sie hat so lange geschrien, bis ihre kleinen Äuglein ganz rot und klein vor Erschöpfung und Müdigkeit waren. Sie hat mir so leid getan, aber ich wusste einfach nicht, wie ich die Gase aus ihrem Bauch bekommen sollte.

Gottseidank kam am nächsten Morgen die Hebamme und hat mir einiges an „Werkzeug“ an die Hand gegeben, mit dem ich diese (Pups-)Herausforderungen in den Griff kriegen konnte. Auch das Internet hat mir geholfen. Zusammenfassend habe ich folgende …

… Top Ten gegen Koliken, Blähungen und böse, fiese, gemeine Gase

  1. Massagen, Massagen, Massagen! Da habe ich am meisten gelernt und durch die vielen Griffe auch ein besseres Gefühl für die Kleine bekommen. Es gibt tolle Videos zu Grundsätzlichem rund um das Thema Blähungen, Massage im Uhrzeigersinn und Akupressur. Meine Lieblingsgriffe sind Die RolleDas Wasserrad , sowie Rückenmassage und Fliegergriff.
  2. Pucken bei Bauchschmerzen mit angezogenen Beinchen.
  3. Hintergrundgeräusche, die das Baby aus dem Mutterleib kennt! Die kostenlosen Apps Baby Sleep und Sound Sleeper haben eine tolle Auswahl solcher Sounds, wie z.B. Mutterleib, Kaminfeuer, Regen, Fön uvm..
  4. Hat man den kleinen Erdenbürger erst einmal zum Schlafen bekommen, kann man das Babybettchen auch von allen Seiten mit einer Begrenzung ausstatten. Das erinnert die Babys an den Mutterleib und wirkt beruhigend. Man kann entweder selbst Begrenzungen bauen (Handtücher, Stillkissen etc.), oder man schaut sich eine der folgenden Varianten an: cooconababy Red Castle Babyliege oder verschiedene Anbieter von Babynestchen. 
  5. Wärme! Warme Söckchen und ein warmes Kirschkernkissen am Abend wirken entspannend. Das Kissen warm machen und zwischen Strampler und Puck-Säckchen auf den Bauch legen.
  6. Eine warme Badewanne mit Basen-Mineralien Pulver.
  7. Homöopathische Kümmel-Zäpfchen von Wala – Carum Carvi —> siehe erstes Video
  8. Windi Röhrchen. Dieses Mittelchen würde ich tatsächlich nur im äußersten Notfall einsetzen. Es ist wirklich effektiv und lüftet den Darm. Allerdings fand mein Baby diese Prozedur unangenehm, warum ich die anderen Maßnahmen alle vorher ausprobiere.
  9. Sab Simplex Tropfen (Vom Kinderarzt verschrieben). Wirkungsweise hier.
  10. BiGaia Tropfen – dieses Mittel unterstützt den Aufbau der Darmflora und ist mit Milchsäurebakterien angereichert. Diese hat das Baby in den ersten drei Monaten noch nicht im eigenen Darmsystem, wodurch es zu Kolliken kommt. https://www.paedia.de/produkte/bigaia-tropfen/
  11. Vigantolöl statt den Vigantol-Tabletten geben. Letzteres wurde uns zur Vorbeugung gegen Rachitis und Aufnahme von Vitamin D bei der Entlassung aus dem Krankenhaus vom Kinderarzt verordnet. Die Hebamme hat gemeint, dass das Öl besser verdaulich ist. In der Tat haben die Krämpfe etwas nachgelassen, seitdem wir das Öl verwenden.

Alle Empfehlungen basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind keine medizinischen Richtlinien. Bitte lies immer die Packungsanleitung, oder sprich mit deinem Kinderarzt, wenn du die oben genannten Methoden anwendest. Falls du weitere Tipps hast, würde ich mich freuen, davon zu erfahren.

photo credit: Ⅿeagan Midian via photopin (license)

©StuggiMom- Bloggerin Anastasia

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